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Ich
traf Erik Seidel zum ersten Mal 2003 auf dem Five Diamonds-Turnier im Bellagio Casino. Ich unterhielt mich gerade mit
Steve Badger und Howard Lederer, als Erik
sich zu uns gesellte und sagte: "Sieh an, das Poker Babe.", womit er natürlich Bezug auf die Website nahm.
Ich fühlte mich geehrt, dass Erik mich erkannte, obwohl wir uns vorher noch nie getroffen hatten. Gleich am nächsten
Tag begann ich, ein Profil über ihn zu verfassen.
Viele Leute, die sich in der Pokerwelt nur ein wenig auskennen, kennen Erik möglicherweise aus der Endrunde der 1988 World Series of Poker, die
er gegen Johnny Chan spektakulär verlor. Diese Endrunde erlangte Berühmtheit, da das Filmmaterial für den Kinofilm "Rounders" verwendet
wurde. Pokerexperten kennen Seidel natürlich auch als einen der besten No Limit-Spieler der Welt. Erik wird von allen Kollegen als Weltklassespieler
und intelligenter sowie extrem umgänglicher Mensch hoch geschätzt. Seine Fähigkeiten beim Poker haben mich immer schon beeindruckt, und so war es
natürlich ein tolles Erlebnis, ihn persönlich zu treffen. Natürlich schmeichelte es mir, dass er wusste, wer ich war, aber gleichzeitig fand
ich das Gespräch mit ihm sehr anregend. Howard und Erik gehören zu den intelligentesten Pokerspielern, die es in diesem Geschäft gibt. Man würde
sie einfach gerne zum Abendessen einladen und sich einen Abend lang mit ihnen unterhalten, und zwar nicht nur über Poker. Ich bin mir sicher, dass
die beiden zu fast jedem Thema eine sehr interessante Meinung beizutragen haben.
Erik lebt bereits seit vielen Jahren aussschließlich vom Poker. Er spielt in Las Vegas um immense Summen, außerdem Turniere mit hohen Buy-Ins, in
der World Series of Poker hat er bereits Armbänder in den folgenden Events gewonnen: im Limit Hold'em 1992 und 1994, im Omaha High-Low 1993, im No
Limit Deuce-to-Seven Lowball 1998 und 2007, im Pot Limit Omaha in 1993 und im No Limit Hold'em 2001 and 2005. Ich glaube, der Schlüssel zu seinem Erfolg
liegt in seiner Geduld. Ich habe Erik einmal gefragt, ob er das genauso sähe. Er erwiderte: "Ich denke, Geduld ist sicher ein wichtiger
Erfolgsfaktor für mich. Ein anderer ist vielleicht meine Lernfähigkeit." Er erläuterte mir dann, in welchen Bereichen er glaubte, sich verbessert
zu haben, zum Beispiel in seinem Verständnis der Turnierstrukturen und von Geschwindigkeiten. Außerdem habe er gelernt, dass unterschiedliche
Turnierformen natürlich auch unterschiedliche Pokerstile erfordern.
Weitere beachtliche Erfolge in Erik Seidels Karriere sind u. a. den zweiten Platz im Hauptevent der World Series of Poker 1988, erste Plätze im Pot Limit
Omaha beim Bellagio Five Star World Poker Classic 2003 sowie im No Limit-Event beim Festa al Lago 2004. Chris hat seinen eigenen Tisch im Online-Cardroom
Full Tilt Poker und freut sich auf ein Spiel mit euch.
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