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Miami
John Cernuto ist schon seit vielen Jahren in der Turnierszene bekannt. Viele Turnierprofis kennen ihn als einen der besten Omaha Hi/Lo-Spieler
und ich teile ihre Meinung. Es gibt wirklich nicht viele Spieler, die ich bei bestimmten Spielen nicht gerne an meinem Tisch sehe, aber er
steht für mich ganz oben auf der Liste. Ich habe schon oft gegen ihn gespielt und er ist normalerweise die Person mit den meisten Chips am
Tisch. Er schafft das, weil er sich eine gesunde Anzahl an Startblättern aussucht, aber, was viel wichtiger ist, weil er die meisten Gegner
am Tisch an die Wand spielt. Er ist einer der wenigen Spieler, die keine Angst haben, bei diesem Spiel auf das Top-Paar zu setzen und er
nutzt den Respekt, den er am Tisch genießt, schamlos aus.
John wohnt in Las Vegas, Nevada und reist zu den Turnieren. Sein bestes und natürlich somit sein Lieblingsspiel ist
Omaha High Low, aber er spielt auch alle anderen Varianten. Er besitzt drei World Series of Poker-Armbänder: für "Seven
Card Stud Eight-or-Better" aus dem Jahr 1996, für "No Limit Holdem" im Jahr 1997 und für Omaha in 2002. Neben den
Armbändern, die er bei diesen drei Spielen gewonnen hat, ist auch sein HOE-Sieg (Holdem/Omaha/Stud8) beim "2003 Legends
of Poker" Bewis für sein abgerundetes Talent. Er hat bereits drei Auszeichnungen als bester Allround-Spieler gewonnen
und kann auf über fünfzig erste Plätze in seiner Karriere zurück blicken. 2004 gewann er zwei aufeinander folgende
Omaha Hi-Lo-Events, den ersten beim L.A. Poker Classic und den zweiten beim Bay 101 Shooting Stars.

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John wurde in Jersey City, New Jersey geboren und hält einen Abschluss der Florida State University mit Schwrpunkt
Finanzen. Er wechselte zu einer aufregenderen Karriere als Fluglotse über und konzentrierte sich auf Poker, als ihn
Ronald Reagan entließ. Seine Entscheidung, sich dem Poker zu widmen, war nicht nur für ihn positiv, sondern für die
gesamte Pokerwelt. Es ist immer ein Vergnügen, ihn in der Szene zu treffen. Ich wünschte nur, er hätte sich ein anderes
Spiel ausgesucht, in dem er so überragend spielt und nicht genau das, das auch ich gerne spiele!
Da wir beide dasselbe Spiel lieben, treffen wir in regelmäßigen Abständen auf einander. Das Gute an John ist, dass er
sich ebenso außerhalb des Pokerzimmers amüsieren kann, wie er es am Tisch tut. Pokerspieler reisen oftmals an die
umwerfendsten Orte der Welt, aber sehen praktisch nichts außerhalb des Casinos. John schaut sich immer gerne die
Sehenswürdigkeiten an und nimmt manche von uns auch oft mit auf seine Fahrten. Als wir beim main Event des "Lake Tahoe
World Series of Poker Circuit"-Events waren, sind wir einen Nachmittag gemeinsam durch die Berge gefahren, haben uns
über Poker unterhalten und dann in einem der örtlichen Restaurants zu Abend gegessen. Der viele Schnee und die
Atmosphäre waren großartig und unsere Diskussionen über Poker haben mir sogar noch besser gefallen.
Miami John reiste 2003 nach Wien, um bei der "ParadisePoker.com World Heads-Up Poker Championship" teilzunehmen, die er
auch gewann, wobei er sich durch ein Feld von 128 Spielern kämpfte - darunter Größen wie Phil Hellmuth, Scotty Nguyen und Carlos
Mortensen. Zu seinen "World Poker Tour"-Finaltischen gehören ein fünfter Platz beim "PokerStars Caribbean Adventure"
in 2005 und ein zweiter Platz beim "L.A. Poker Classic Invitational" in 2007.
Häufig findet man Miami John beim Online-Spiel bei Full Tilt Poker.
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